A     B     C     D     E     F     G     H     I     J     K     L     M     N     O     P     Q    R     S     T     U     V     W     X     Y     Z

A

Der Begriff Altcoins beschreibt alle alter­na­tiven Coins (Münzen), also die Kryp­to­wäh­rungen außer Bitcoin. Das sind zum Bei­spiel Ethe­reum, Ripple, Dash und viele weitere.

B

Blockchain heißt wörtlich übersetzt Blockkette. Es handelt sich hierbei um eine kontinuierlich erweiterbare Liste von Datensätzen, welche mittels kryp­tographischer Verfahren mitein­ander verkettet sind. Diese Datensätze wer­den Blöcke genannt. Jeder Block enthält dabei typischerweise einen kryptographisch sicheren Hash des vorhergehenden Blocks, einen Zeit­stempel und Transaktionsdaten. Eine Blockchain ist also eine lange Da­tenkette, die alle Transaktionen und Infos aneinander reiht und speichert. Die Blockchain ist die grundlegende Technologie, die für die Entwicklung von Kryptowährungen verwendet wird.

Der Betrag, den Miner als Be­loh­nung für die Erstel­lung eines Blocks bean­spruchen können.

C

Der Anspruch (englisch “Claim”), den man beim Halten einer Münze in spe­ziel­­len vir­tu­ellen Geld­beutel er­langt. Wenn man gewisse Münzen hält, können im Gegen­­zug anderen Münzen bean­­sprucht werden – also als eine Art Zins­­zahlung. Als be­kanntes Beis­piel kann NEO->GAS zur Veran­­schau­­lich­ung dienen.

Auf deutsch auch Schwarm­finan­zie­rung oder Grup­pen­finan­zie­rung, stellt das Crowd­fun­ding eine beliebte Art der Fin­anzie­rung für zum Bei­spiel neu gegrün­dete Unter­nehmen dar.

 

Bei einem Crowd­sale wird zum Bei­spiel ein Recht, einen Online-Service zu nutzen, oder ein Pro­dukt an eine Men­ge von Per­sonen ver­kauft.

 
 

Durch das soge­nannte Coinmixing-Verfahren wird bei einer ein­fachen Trans­aktion von Person A an Person B die Trans­aktion so oft in kleine Einzel­teile zer­teilt, dass eine Nach­verfol­gung undenk­bar wird. Erst bei Errei­chen beim Empfän­ger wird das Puzzle wieder zusam­menge­fügt und dem empfan­gen­den Wallet (vir­tu­eller Geld­beutel) gut­geschrie­ben. Das heißt, dass wenn zum Beis­piel 1000 Trans­aktionen pro Stunde statt­finden würden, welche jeweils 20 mal auf­geteilt werden, müsste man zur Nach­verfol­gung 20000 Puzzle­teile ana­lysieren und ordnen. Das ist in der Praxis nicht denkbar. 

D

 

Die Abkürzung “dBfT” steht für “dele­gated Byzan­tine Fault Tole­rance” und ist ein Sicher­heits­algo­rith­mus, welcher zum Beis­piel bei der Krypto­währung NEO verwendet wird.

Dezentra­lisierte Anwen­dun­gen (kurz: Dapps) sind Appli­ka­tionen, die ver­schie­denste Funk­tionen anbie­ten. Vie­le Krypto­währungen erlauben es Ent­wick­lern, Dapps auf Blockchain-Basis zu pro­grammie­ren. Beis­piele für sol­che Anwen­dungen können Nach­richten­dienste, Online-Orga­nisa­tionen und E-Voting-Systeme sein. Der Kre­ati­vität der Ent­wickler sind hierbei keine Grenzen gesetzt.

 

Eine “Decen­tra­lised Auto­nomous Or­ga­niza­tion” ist eine Or­ga­nisation, die mit Hilfe vonSmart Contacts und ohne Ein­bin­dung einer zen­tralen En­tschei­dungs­stelle funk­tioniert.

Auf deutsch “dunkles Netz” ist ein Peer-to-Peer-Overlay-Netzwerk, des­sen Teil­nehmer ihre Ver­bin­dun­gen un­ter­ein­ander manu­ell her­stel­len. Es wird auch auf Grund seiner Ano­ny­mität mit kri­minel­len Ak­tivi­täten in Ver­bin­dung gebracht (z.B. Silk Road als vir­tuel­ler Schwarz­markt).

Ein di­gi­tales Asset ist im We­sent­lichen alles, was in einem bi­nären Format exis­tiert und ver­wendbar und da­durch auch tausch­bar ist. Daten, die diese Ei­gen­schaft nicht besitzen, werden nicht als As­sets be­trachtet. Zu den di­gitalen Assets gehören di­gitale Doku­mente, hör­bare In­halte, Filme und an­dere rele­vante digi­tale Daten, die der­zeit im Umlauf sind oder auf digi­talen Geräten wie PCs, Lap­tops, trag­baren Media­playern, Tab­lets und ande­ren Spei­cher­ge­räten exis­tieren.

 

Ein Distributed Led­ger (wört­­lich „ver­teil­­tes Konto­­buch“) ist ein öf­fent­­liches, de­­zen­tral gefüh­rtes Konto­­buch. Er ist die tech­­no­­logische Grund­­lage vir­tu­eller Wäh­rungen und dient dazu, im di­gitalen Zah­lungs- und Geschäfts­ver­kehr Trans­ak­tionen von Nutzer zu Nutzer auf­­zu­­zeichnen, ohne dass es einer zen­­tralen Stelle bedarf, die jede ein­­zelne Trans­­aktion le­gi­­ti­mieren muss. Blockchain ist der Distributed Ledger, welcher der vir­t­uellen Wäh­rung Bitcoins zu­grunde liegt. -BaFin

 

E

Der Aus­druck “E-Voting” be­deutet so viel wie elekt­ronisches Wahl­ver­fahren.

F

Fiat-Geld steht für ein Tausch­mittel ohne in­neren Wert: Fiat­-Geld wird haupt­säch­lich als Be­zeich­nung für nicht Kryp­to­wäh­rungen verwendet, wie zum Bei­spiel  für Euro, Dollar und Pfund und weitere Wäh­rungen. 

FOMO = Fear Of Missing Out. Es handelt sich hierbei um die Angst, etwas zu verpassen. Du verzichtest selbst bei kritischen Anzeichen auf den Verkauf deiner Kryptowährung oder investierst selbst bei bereits stattgefundenem, starken Kursanstieg, da du Angst hast, eine rapide Kursrally und damit zusammenhängende Gewinne zu verpassen. Achte darauf, dass FOMO nicht dein Verhalten steuert.

Forging, deutsch für “schmie­den”, ist eine al­ter­native Ent­stehungs­methode für Münzen, bei der nicht geschürft (Mining) werden muss, (z.B bei Ripple).

G

Ein Ripple-Gateway ist eine Verbindung innerhalb des Ripple-Netzwerks, einer FIAT-Währung und anderen virtuellen Währungen. Es ermöglicht Kunden, drei Dinge zu tun:

  • Zahle Gelder gegen ein von diesem Gateway ausgestellten Betrag ein.
  • Überweise deinen Betrag zu einem anderen Kunden des Gateways.
  • Geldabhebung durch das Einlösen eines von diesem Gateway ausgegebenen Betrages

H

HODL, Ursprünglich „HOLD“, stellt eine eine Halteempfehlung bei Börsengeschäften dar – der Begriff entstand durch einen Tippfehler in einem Handelsforum und wird bis heute verwendet.

I

ICO steht aus­geschrie­ben für “Initial; Coin Offering”, was als eine Art Erst­ausgabe von Münzen an ein brei­tes Pu­blikum verstanden werden kann. ICOs ähneln Börsen­gängen von Unter­nehmen (IPOs). Wie bei IPOs wird eine Be­tei­ligung des Startups oder der Firma ver­kauft, um Geld für die Ope­rationen des Unter­nehmens zu sammeln. Wäh­rend IPOs jedoch mit Inves­toren zu tun haben, befassen sich ICOs mit Unter­stützern, die wie ein Crowd­funding­-Event in ein neues Projekt inves­tieren möchten. Aber ICOs unter­scheiden sich von Crowd­funding dadurch, dass die Unter­stützer der ers­teren durch eine voraus­sichtliche Ren­dite ihrer Inves­titionen moti­viert sind, wäh­rend die Mittel, die in der letzt­genan­nten Kam­pagne gesammelt werden, im Grunde genommen Spenden sind. Aus diesen Gründen werden ICOs als auch Crowdsales bezeichnet.

In­flation bezeich­net eine all­gemeine und an­haltende Er­höhung des Preis­niveaus von Gütern und Dienst­leistungen. Dies steht un­mit­telbar mit der Ver­ring­erung der Kauf­kraft von Geld in Ver­bindung.

Bei Instand­Send handelt es sich um eine An­wendung, welche von Teil­nehmern des Dash-Netz­werks ent­wickelt wurde.

Das Inter­net der Dinge ist das Netz­werk aus phy­sischen Geräten, Fahr­zeugen, Haus­halts­geräten und anderen Ele­menten, die mit Elek­tronik, Soft­ware, Sensoren, Aktuatoren und Netz­werk­konnektivität eingebettet sind und es diesen Objekten ermög­lichen, Daten zu verbin­den und auszu­tauschen. Jedes “Ding” ist durch sein eingebet­tetes Computer­system eindeutig iden­tifi­zierbar, kann aber in­nerhalb der beste­henden Inter­net Infra­struktur mitei­nander inter­agieren.

Aus dem Eng­lischen ein Aus­druck für Schuld­schein. “I owe you” zu deutsch “Ich schulde Ihnen”.

J

Java ist eine gängige objekt­orien­tierte Program­mier­sprache und wird von zahl­reichen bekan­nten An­wen­dungen und Sys­temen ver­wendet. Java wurde von SUN Micro­systems ent­wickelt.

 

K

L

Liqu­idität be­schreibt die Fähig­keit einer Person oder eines Unter­nehmens, seine Zahlungs­verpflich­tungen frist­gerecht zu erfüllen. Als Liqui­dität werden flüs­sige, schnell an Dritte übertrag­bare Mit­tel ver­standen, wie zum Bei­spiel Bar­geld, Sicht­guthaben usw..

M

Masternodes sind Online­computer, auf den zum Bei­spiel das Dash-Netz­werk läuft. Sie helfen wichtige Ent­scheidungen zu treffen und ermö­glichen diverse Funk­tionen wie zum Bei­spiel InstandSend und PrivateSend.

Der Begriff “Mining” heißt wört­lich über­setzt so viel wie “schürfen”. “Mining” be­schreibt den Prozess, bei der Trans­aktionen in­nerhalb einer Block­chain bestätigt und zu einem neuen Block zusam­mengefasst werden. Dieser neue Block wird dann an die Block­chain hinzugefügt und ebnet den Weg für den nächs­ten Block. Das Mining wird von speziel­len Teil­nehmern, so genannten Minern, durchgeführt. Diese erhalten dann eine Beloh­nung in Form von neuen Münzen. Das Mining ist ein energie­reicher Prozess, bei welchem speziel­le Rechen­computer 24 Stunden täglich Rechen­leistung in das Netz­werk einspeisen. Hier kannst du mehr über das Mining von Bitcoins und Co erfahren.

Mooning / To The Moon wird in der Kryptosprache bei einem extremen Kursanstieg verwendet – der Kurs steigt im übertragenen Sinne bis zum Mond. Gerade in den sozialen Medien ist der Hashtag #tothemoon ein weit verbreiteter Begriff mit dem Hinweis auf Krypto-Beiträge.

N

O

Um Kryptowährungen an den Börsen zu kaufen oder zu verkaufen, werden vielseitige Ordermöglichkeiten angeboten. Hiermit hat der Anleger die Möglichkeit, Verluste zu begrenzen, Kursrücksetzer zum Kauf zu nutzen oder bei Erreichen eines festgelegten Kursziels zu verkaufen.
 
Hier findest du eine Übersicht der verschiedenen Orderarten:
 
Kauf:
 
         – Billigst / Market
         – Limit
         – Stop Buy / Start Buy
————————————
 Verkauf:
         – Bestens / Market
         – Limit
         – Stop-Loss
         – Stop-Loss-Limit
         – Trailing-Stop-Loss
 
Erklärungen der einzelnen Orderarten folgen!

P

Proof of Work bedeutet wört­lich über­setzt so viel wie Arbeits­nachweis und be­schreibt einen Konsens­algorithmus, der bei der Block­chain-Techno­logie Anwendung findet. Er sorgt für Ver­trauen  Stabi­lität und Sicher­heit im Netzwerk. Böswil­lige Verwen­dungen wie das Senden von Spam-E-Mails oder das Starten von Denial-of-Service-Angriffen sollen durch den POW verhindert werden. Die Proof of Work-Methode bildet die Grund­lage für die meisten, nicht aber für alle Krypto­währungen.

Jede Krypto­währung benötigt einen sogenan­nten Konsens­mechanismus, damit das System wie gewünscht funktio­niert. Dieser Algorithmus sorgt für Sicher­heit, Stabili­tät und Vertrauen im Netz­werk. Beim POS-Algorithmus können Anleger ihre Münzen in speziel­len virtuel­len Geld­beuteln aufbe­wahren und sich damit am Staking-Prozess beteiligen und einen Anteil an neuen Münzen verschaf­fen. Die Gene­rierung eines neuen Blocks und die damit verbundene Beloh­nung wird nun einem der Staker zuge­teilt. Je mehr Münzen man bereit­stellt, desto höher ist die Chance einen neunen Block generieren zu dürfen. Proof-of-Stake erfolgt energie­ärmer und dezentrali­sierter als Proof-of-Work. Damit die Teil­nehmer den einzelnen Trans­aktionen vertrauen können, müssen diese jeweils von mehre­ren Nutzern bestätigt und in die Block­chain geschrie­ben werden. Der sogenan­nte 51-%-Angriff mit einer großen Menge Rechen­leistung ist bei PoS nicht möglich. Dennoch sind bei einer sehr hohen Menge gehaltener Münzen vergleichbare Angriffs­szenarien möglich.

Der Delegated-Proof-of-Stake-Algorhytmus unter­scheidet sich vom Proof-of-Stake-Verfahren inso­fern, dass nicht jeder mit einem Münzen­bestand für die Sicher­heit des Netz­werks sorgt, sondern die Anleger die gewünsch­ten Personen bestimmen. Also können Coin­besitzer anhand der Anzahl an eigenen Münzen rund um die Uhr mit­bestimmen, wer zu den „Auserwählten“ gehört. Diese kümmern sich mitunter um die Sicher­heit und Stabi­lität des Netz­werks und erhalten dafür eine Belohnung in Form von neuen Münzen. Mit diesem demo­kratischen Verfahren soll es möglich gemacht werden, schlechten Nutzern die Verant­wortung zu entziehen und sie an verantwortungs­volle Personen zu übergeben. Der DPoS-Algorithmus wird zum Beispiel bei Lisk verwendet.

Das Proof-of-Importance-Verfahren, kurz POI, ist ein Mittel sicher­zustellen, dass alle Computer im Netz­werk einen Konsens bilden. Um genauer zu sein, wird jedem Konto auf der jeweiligen Block­chain eine Wichtig­keit zugewiesen. Je mehr Münzen ein Investor in einem Wallet hat und je mehr Trans­aktionen er im Netzwerk tätigt, desto höher wird sein Wichtig­keitsgrad für das Netzwerk einge­stuft. Dieser Wert beein­flusst, wie viele Münzen ein Benutzer ernten kann. Wenn dieser Wichtigkeits­wert ansteigt, erhöht sich die Chance, eine höhere Beloh­nung in Form von Münzen zu bekommen. Der POI-Algo­rithmus hilft der Währung dadurch, in notwen­diger Menge zu zirkulieren und schafft damit minimalste Transaktions­zeiten, da die Benutzer zum Tätigen von Trans­aktionen motiviert werden. Und das alles geschieht zugleich deutlich energie­ärmer und dadurch umwelt­freundlicher als bei Währungen, die die Proof-of-Work-Methode verwenden.

Peer-to-Peer Connection und Rechner-Rechner-Verbindung sind synonyme Bezeich­nungen für eine Kom­munikation unter Gleichen, hier bezogen auf ein Rechner­netz. In einigen Kontexten spricht man auch von Quer­kom­munikation.

Bei Instand­Send handelt es sich um eine Anwen­dung, welche von Teil­nehmern des Dash-Netz­werks entwickelt wurde und stellt einen Nachrich­tendienst dar.

Q

R

S

Sidechains sind Blockketten, die neben der Mainchain (Hauptkette) laufen, also als eigenes Ökosystem. Programmierer haben die Möglichkeit, ihre Anwendungen auf diesen Sidechains zu programmieren und dabei zum Beispiel die Blockzeit variabel einzustellen. Also können sie die Zeit bestimmen, in der ein neuer Block an die Blockkette (Blockchain) ergänzt wird. Zudem kann auf der Sidechain der Konsensalgorithmus frei gewählt werden, hier kommen zum Beispiel „Proof-of- Work“, „Proof-of-Stake“, und auch der von der Lisk-Blockchain verwendete Algorithmus „delegated-Proof-of-Stake“ in Frage. Durch Verwendung dieser Sidechains wird das Hauptnetzwerk entlastet und Störungen in der Blockchain vermieden. Aktuell bietet Liskden Entwicklern an, ihre Anwendungen auf Sidechains zu programmieren.

“Smart Contracts” ist ein englischer Begriff und bedeutet übersetzt so viel wie Intelligente Verträge. Das sind auf Blockchain-Basis programmierte und implementierte Verträge, die bei der Erfüllung von bestimmten Bedingungen auto­matische Prozes­se auslösen. Hier ein kleines Beispiel dazu: Einer dieser Verträge könnte so aussehen, dass Person A 5000 Euro an Person B verleiht. Als Sicher­heit ver­pfändet Person B einige Wert­papiere an Person A.Nun wird fest­gelegt, dass bei Ein­treffen der letzten Ratenzahlung­/Rückzahlung auf dem Konto des Verlei­hers auto­matische eine Pfändungs­freigabe erfolgt und das Geschäft damit zur Zufrie­denheit beider Parteien erledigt wird. Durch einen solchen Vertrag könnte in diesem Bei­spiel auf eine Zen­trale, wie eine Bank, verzichtet werden.

Unter Ska­lier­barkeit versteht man die Fähigkeit eines Systems, Netz­werk oder Prozes­ses zur Größen­veränderung. Meist wird dabei die Fähigkeit des Sys­tems zum Wachs­tum bezeichnet.

Unter “Smart Asset Block­chain” versteht man ein block­chain-basiertes Projekt, dass sich auf die Verwal­tung diverser digitalen Werte spezia­lisiert.

Satoshi Naka­moto ist der Name, einer un­bekan­nten Person oder Perso­nen, die Bit­coin entwickelt haben. Im Rahmen der Imple­mentierung entwickelten sie auch die erste Block­chain-Datenbank. Sie waren bis Dezember 2010 in der Ent­wicklung von Bit­coin aktiv.

Solidity ist der Name der Programmiersprache der Krypto-Plattform Ethereum.

Segregated Witness (kurz: SegWit) ist ein viel disku­tiertes Update für die Bitcoin-­Blockchain, welches die Krypto­währung verbessern und Mängel beheben soll.

T

“Tangle” ist eine Weiterentwicklung der Block­chain. Vor­stellen kann man sich diesen Tangle als einen Ast mit ganz vielen Zweigen, wohin­gegen die Block­chain nur einen Ast ohne Verzwei­gungen darstellt. Dieser Tangle ermög­licht schnel­lere und sogar kosten­lose Trans­aktionen. Das Prinzip dahinter ist Folgendes: Anders wie bei der Block­chain, werden Trans­aktionen nicht von Minern bestä­tigt, sondern von den Benutzern, die Trans­aktionen durch­führen. Bevor eine eigene Trans­aktion bestätigt wird, werden zwei oder mehr vorher getätigte Trans­aktionen durch diese eigene Trans­aktion bestätigt und validiert. Dieses Pro­zedere wieder­holt sich bei jeder Trans­aktion. Somit werden Trans­aktionen durch darauf­folgende Trans­aktionen bestätigt. Dadurch kann auf speziel­le Teilnehmer, die sich auf das Bestä­tigen von Trans­aktionen spezialisiert haben (Miner), verzichtet werden. Der Vorteil ist, dass niemand ent­lohnt werden muss, der die Trans­aktionen überwacht und bestätigt und somit keine Trans­aktionskosten anfallen. Der Tangle wird zum Bei­spiel bei IOTA verwendet.

 

Token steht im Eng­lischen für Wert­marken. Viele Krypto­währungen haben Tokens, diese werden auch oft als “Münzen” bzw. “Coins” bezeich­net. Im Prinzip ist der Token eine Datei in einem Wallet. 

U

V

Volati­lität beschreibt ein Maß für die Schwan­kung von Finanz­marktparametern, wie zum Beispiel Aktien­kursen, Zinsen und Krypto­währungen.

W

Das Wallet steht sinn­bildlich für eine Art virtuel­len Geld­beutel, der die Krypto­währungen eines Teil­nehmers enthält. Jede Währung bietet ihr eigenes Wallet an, welche jeweils einen langen Code enthält. Dieser Code ist vergleich­bar mit der IBAN bei Bank­konten. Jeder, der diesen Code (auch ­Public Key ­genannt) kennt, kann die ent­sprechende Krypto­währung übertragen. Diese virtuel­len Geld­beutel können ent­weder bei Börsen, als Datei auf dem PC oder als USB-Stick verwendet werden. Hier gibts es Unter­schiede – dabei gilt das Off­line-Wallet (USB-Stick) als die sicher­ste Variante. Zusätzlich gibt es auch ein Paper-Wallet, bei dem ein Zugangs­code physisch verwahrt wird. Mehr dazu haben wir dir hier nochmal genauer zusammengefasst.

X

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